Vorteile für unsere Ernährung: gekeimte Quinoa Teil 2

Quinoa und die essentiellen Fettsäuren – ein leidenschaftliches Paar
Heute ist wissenschaftlich belegt, dass der hohe Nährstoffgehalt und die Zusammensetzung des Quinoakorns eine ausgewogene Ernährung unterstützen und somit die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Fitness fördern. Gerade für vegan und vegetarisch lebende Menschen ist Quinoa eine Bereicherung und gleicht durch den hohen Protein- und Eisenanteil, über die essentiellen Aminosäuren, die meist über Fleisch (z.B. Lysin fast nur in Fleisch/Fisch vorhanden) zugenommen werden, eventuelle Nahrungsdefizite problemlos aus.

Quinoa: Ein Blick ins Innere des Powerkorns
Quinoa wird wegen seiner hochwertigen Zusammensetzung mit Nährstoffen besonders geschätzt. Neben einem sehr hohen Eiweißanteil, besticht die Pflanze mit hohen Vitaminwerten bei  B1, B2, C und Vitamin E. Zusätzlich ist sie reich an Calcium, Eisen und Magnesium. Mit 124mg Calcium pro 100g Quinoa ist die Pflanze der „Calcium- Renner“. Menschen mit Laktoseunverträglichkeit, die Kalcium normalerweise über Milch zu sich genommen haben, finden hier einen hervorragenden, neutralen Lieferanten.

  • Quinoa ist vielleicht eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen auf der Welt.

  • Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass die kleinen Körnchen alle neun essentiellen Aminosäuren enthalten, was für ein pflanzliches Lebensmittel äußerst ungewöhnlich ist.

  • Der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen.

  • Die Öle der Quinoa bestehen zu min. 70% aus ungesättigten, essentiellen Fettsäuren (z.B. Omega 3), was für unseren Körper bekömmlicher und gesünder ist. Omega 3 Fettsäuren können bei ausgewogener Ernährung unterstützend wirken, den Blutdruck und Cholesterinspiegel senken und der Arterienverkalkung vorbeugen.

  • Wenn Sie gezwungen sind, Ihre Ernährung aufgrund hoher Cholesterinwerte umzustellen, kann Quinoa eine senkende Wirkung entfalten, da er von Natur aus fettarm ist und im Verhältnis zu anderen Lebensmitteln weniger Kalorien enthält, bei gleichzeitiger, guter Sättigung.

  • Quinoa ist außerdem reich an Mangan und Kupfer. Beide Mineralien aktivieren die Bildung eines Enzyms, das die Mitochondrien vor schädigenden Zersetzungsprozessen (Oxidationsprozessen) bewahrt und die roten Blutkörperchen vor den Angriffen freier Radikale schützt. Kohlenhydrate werden in Anwesenheit von Mangan effizienter abgebaut und Knochen können sich unter dem Einfluss von Mangan ständig regenerieren und stark bleiben.

  • Apropos hoher Magnesiumanteil: Besonders Menschen, die unter Kopfschmerzen/Migräne leiden, bemerken oft eine auffallend positive Wirkung beim Verzehr. Als hervorragende Quelle für Magnesium (70 Prozent mehr als in Weizen oder Roggen) hilft Quinoa die Blutgefäße zu entspannen und beugt auf diese Weise jener Gefäßverengung vor, die für Kopfschmerzen und Migräne verantwortlich ist.
  • Migränepatienten berichten, dass sie mit Hilfe von Quinoa unter deutlich weniger Schmerzattacken litten. An dieser Wirkung ist auch Riboflavin (Vitamin B2) beteiligt. Quinoa enthält mehr als doppelt so viel Riboflavin als Weizen oder Hafer sowie die siebenfache Riboflavinmenge von Reis.
  • Riboflavin kann die Energieproduktion innerhalb der Zellen verbessern und damit natürlich auch den Energiestoffwechsel der Zellen im Gehirn und der Muskelzellen fördern, was sich in seiner Gesamtheit bei Migräne als außerordentlich vorteilhaft erwiesen hat.
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