Hanfanbau für medizinische Zwecke

Der Cannabis soll ausschließlich für medizinische Zwecke verwendet werden - bei Schmerz-, Sklerose-, und Palliativpatienten, deren andere Mittel keine Linderung verschaffen, oder starke Nebenwirkung haben, die man vermeiden möchte.

In Italien sind seit 2007 entsprechende Medikamente erlaubt, allerdings sind die Ausführungsbestimmungen in der Gesetzgebung mit einem sehr langwirigen und schwierigen Prozess behaftet, zumal die Pflanze aus dem Ausland eingeführt werden muss und die damit verbundenen Kosten bei ca. 15 Euro pro Gramm liegen - ein exorbitanter Preis - bedenkt man, dass manche Patienten bis zu 100kg im Jahresbedarf haben. Aufgrund des Drängens zahlreicher Mediziner und linksliberaler Kräfte, wurde eine Offensive beschlossen.

Damit dem Mißbrauch allerdings nicht Tür und Tor geöffnet wird, untzerliegt der Anbau dem "Chemisch-Pharmazeutischen Militär-Institut" von Florenz, das seit 1853 bereits das italinische Heer mit Gegenmittel, Gegengiften, etc. bei feindlichen Attacken versorgt. Wobei sich das Sortiment im LAufe der Zeit stark erweitert hat, interessierte Zivilisten finden hier mittlerweile auch Bio-Seifen, Lutschpastillen und Liköre.

Das Institut stellt ferner Medizin gegen Krankheiten bereit, die derart selten sind, dass sich private Pharma-Firmen hier keinen Gewinn versprechen. Spannend wird sicherlich die Reaktion auf den Anbau und die Resonanz auf das "neue" Mittel. Bislang war Cannabis legal nur für wenige Hundert Kranke zugänglich - laut Ministerium könnte die Zahl jetzt bis zu 500.000 Patienten ansteigen.

 

 

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