freikorn - das glutenfreie Blog bewertet Produkte der Kulinaristen

Testbericht: die Kulinaristen

Die Kulinaristen sind ein Start-Up aus Rheinland-Pfalz, das biologisch angebaute, naturbelassene Rohkostprodukte anbietet. Sie achten darauf, dass die Produkte nicht durch das Erhitzen an Nährstoffen verlieren. Zudem sind viele ihrer Produkte garantiert glutenfrei sowie vegan und laktosefrei. Passend also nicht nur zur glutenfreien Ernährung, sondern darüber hinaus auch für alle, die auf die biologische Herkunft und den Mineralstoff- und Vitamingehalt ihrer Lebensmittel achten. Ich durfte mir ein Testpaket zusammen stellen und freue mich, euch an meinem Ergebnis teilhaben zu lassen. Neben den beschrieben Produkten bieten die Kulinaristen auch weitere glutenfreie Produkte, wie Bio-Senf verschiedener Geschmacksrichtungen (z.B. mit frischem Salbei), Bio-Öle und verschiedene Bio-Honigsorten (z.B. mit Sanddorn) an.

Wenn ihr etwas von heute an, dem 27.4.14, bis zum 27.5.14 bestellt, erhaltet ihr als meine Leser die Produkte zu den Messepreisen anstatt den regulären Preisen. 

Produkte, die ich getestet habe:

- Sesam-Mohn-Snack Sesam-Hanf-Snack

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Ich weiß nicht genau wieso, aber ich hatte mir bei dem Snack eine süße Variante vorgestellt, ähnlich der Süßigkeit in der Sesam mit Honig vermischt wird. Deswegen war ich ziemlich erstaunt, als ich dann den Snack probiert habe. Er erinnert nämlich eher an einen Parmesan Cracker, denn er ist sehr intensiv, vollwertig im Geschmack. Grundlage beider Snacks sind Buchweizen-, Sesam- und Leinsaatkeimlinge. Der Sesam-Hanf Snack ist im Vergleich zum Sesam-Mohn Snack etwas bitterer, wohingegen der letztere etwas säuerlicher im Geschmack ist und der Mohn schön durchkommt. Ich habe sie zum einen mit Kräuterfrischkäse und Gurke und zum anderen mit Brie und etwas Honig belegt, das hat gut gepasst.

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- Buchweizenkeimlinge, Sonnenblumenkeimlinge, rote, gekeimte Quinoa & glutenfreie Haferflocken aus gekeimtem Hafer

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DSC04535Die Buchweizenkeimlinge haben mir sehr gut gefallen. Sie sind schön nussig und knusprig. Die Sonnenblumenkeimlinge sind etwas intensiver im Geschmack als normale Sonnenblumenkerne und auch etwas knusprig. Sehr schön haben die Buchweizenkeimlinge in mein Müsli mit den Haferflocken und geriebenem Apfel gepasst. Die verschiedenen Konsistenzen waren super zusammen und der nussige Geschmack hat es etwas aufgepeppt. Super kann ich mir diese und die Sonnenblumenkeimlinge auch als Salatzutat vorstellen. Außerdem sehen sie durch die Keimung wie kleine Herzen aus.

Das Quinoa ist vom Geschmack her erdig. Ich kann mir das gut als Zutat zu griechischem Joghurt mit Honig vorstellen oder auch zu einem Reissalat, sodass dieser eine besondere Note erhält.

Die Haferflocken sind nicht nur gekeimt, sondern auch geschrotet. Dadurch sind sie etwas pudriger. Zwar wiederspricht dies dem Rohkostgedanken, aber dadurch eigenen sie sich besonders gut für Porridge. Aber auch so im Müsli haben sie gut geschmeckt.

Der Vorteil von der Keimung ist laut Angaben, dass sich die Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme durch die Neubildung vermehren. Zusätzlich entstehen verschiedene Umwandlungsprozesse, wodurch der Darm die Nährstoffe besser aufnehmen soll.

- Wild Pasta – die Rohkostnudel in 3 Geschmacksrichtungen: Natur, mit getrockneten Tomaten und mit Kräutern der Provence verfeinert

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Die Wild Pasta ist die erste Rohkostnudel. Ich finde den Gedanken sehr schön, dass dadurch auch Personen, die sich rohköstlich ernähren, nicht auf Nudeln verzichten müssen. Hergestellt werden diese aus Quinoa-, Sonnenblumen-, Buchweizenkeimlingen sowie Leinsaat. Zur Zubereitung werden die Nudeln 20-40 Minuten in Sauce eingeweicht, je nachdem welche Konsistenz man erreichen möchte. Ich fand es schön, dass es zu den Nudeln verschiedene Saucenrezepte gab sowie eine Anleitung zur Zubereitung. Probiert habe ich sie mit Tomatensauce, die ich vom mitgelieferten Rezept etwas abgewandelt habe. Im Mixer habe ich getrocknete Tomaten, Tomatenmark, Wasser, einer Prise Zucker und Salz sowie 2 Kapern miteinander vermischt und dann zu den Nudeln gegeben (s. unten).

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Dann habe ich nach ca 25 Minuten die Nudeln probiert. Sie sind sehr stark im Geschmack und müssen nach der angegebenen Zeit gegessen werden, weil sie sich sonst in der Sauce sozusagen auflösen. Da ich keine Rohkost-Diät verfolge, kann ich schwer sagen, wie diese im Vergleich mit anderen Rohkost Produkten schmecken. Ich jedoch ziehe meine warmen Nudeln, die gekocht werden, vor. Für alle anderen, die auf die Erwärmung und den Nährstoffgehalt sehr viel Acht legen, kann ich mir das als gute Alternative vorstellen.

Tags: Testbericht
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