Basische Ernährung- Säuren besser ausgleichen durch biologisch angebaute Lebensmittel

Viele Menschen leiden aufgrund moderner Ernährungsgewohnheiten an Übersäuerung. Denn unsere Nahrung besteht inzwischen zum größten Teil aus sogenannten Säurebildnern, obwohl laut Ernährungsexperten diese idealerweise nur rund 20 Prozent unserer Ernährung ausmachen sollten. Basenbildner hingegen sollten zu rund 70-80 Prozent unser „täglich Brot“ bestimmen. Der Grund liegt darin, dass säurebildende Lebensmittel im Rahmen des Verdauungsprozesses saure Substanzen in den Zellen produzieren und diese durch basische Lebensmittel ausgeglichen werden müssen, um den pH-Wert im Körper konstant zu halten. Nähere Informationen zu den Vorgängen im Säure-Basen-Haushalt bietet das Fachportal saeure-basen-ratgeber.de. Wer zum Ausgleich seine Säure-Basen-Haushaltes möglichst viele Basenbildner in seine Ernährung aufnehmen möchte, sollte dabei auf biologischen Anbau setzen.

Die Bedeutung von Bio-Produkten

Da Basenbildner vor allem im Bereich Obst, Gemüse und Kräuter zu finden sind, können sie problemlos durch Bio-Produkte abgedeckt werden. Denn neben ökologischen Gründen sprechen auch viele gesundheitsrelevante Fakten für Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau. So enthalten Bio-Früchte und -Gemüsesorten üblicherweise mehr lebenswichtige Mineralien, Vitamine und sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe als industriell angebaute Produkte. Gleichzeitig sind sie oft deutlich weniger belastet durch Schwermetalle und Pestizidrückstände. Sie enthalten auch weniger Wasser und einen höheren Anteil an Trockenmasse – weshalb Bio-Lebensmittel besser und langanhaltender sättigen als denaturierte Industrie-Produkte. 

Die wertvollsten basischen Lebensmittel

Für eine basen-reiche Ernährungsweise sollte mehrmals täglich Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Dafür empfehlen sich besonders Kartoffeln, Pilze, Hirse und Buchweizen, ebenso wie Salate, Kräuter, Mandeln und sämtliches Gemüse bis auf Rosenkohl, Hülsenfrüchte und Artischocken. Als basische Getränke sind Mineralwasser, frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte sowie Kräutertees und grüner Tee empfehlenswert. Super geeignet als gesunde, basische Nascherei sind übrigens ungeschwefelte Trockenfrüchte, kalt geschleuderter Honig und Ahornsirup.

Als Säurebildner eher sparsam auf den Tisch kommen sollten Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Ausgenommen davon sind allerdings Molke, Kefir und Rohmilch, die zu den basischen Nahrungsmitteln zählen.

Durch eine bewusst auf basische Lebensmittel ausgerichtete Ernährungsweise lässt sich die schädliche Übersäuerung des Organismus vermeiden. Ideal sind dafür Obst und Gemüse sowie Kräuter, Salat und Honig aus kontrolliert biologischem Anbau. Säurebildner wie Fleisch und Milchprodukte hingegen sollten nur sparsam genutzt werden.

 

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