Bienenstock & Völker

Honig - eine mehr als 1000-jährige Geschichte:
Wir lieben und naschen Honig bereits seit Tausenden von Jahren. Schon in der Steinzeit verzehrte der Mensch Honig, wie ca. 9000 Jahre alte steinzeitliche Höhlenmalereien mit  „Honigjägern“ zeigen. Der Ursprung der Honigbienenhaltung kann ca. im 7 Jahrtausend v.Chr. in Anatolien vermutet werden. Bei Ausgrabungen in Pharaonengräbern wurde Honig als Grabbeigabe entdeckt, um 3000 v.Chr. galt im Alten Ägypten Honig als „Quelle der Unsterblichkeit“ und als „Speise der Götter“. Auch Propolis, ein bieneneigener Stoff wurde bereits zur Einbalsamierung von Mumien verwendet. Ebenso in der traditionellen chinesischen Medizin ist Honig altbewährt und findet seit Jahrtausenden Anwendung.
Das deutsche Wort „Honig“ stammt aus dem indogermanischen und wurde wahrscheinlich von der Farbe abgeleitet, die als „goldfarben“ bezeichnet wurde.

Bienenstock:
Die Vielfalt der Bienen umfasst in Deutschland ca. 550 Bienenarten, die einzeln (oft Wildbienen: Sand-, Mauer-, Pelzbienen, Hummeln, etc.) oder in Staaten zusammenleben und zur Gattung der Hautflügler gehören. In unseren Breitengraden dominiert die Europäische Honigbiene, die einzelnen Staaten können von 10.000 bis zu 40.000 Bienenwesen angehören. Besonderheit: Im Inneren eines Stocks herrschen konstant 35°C, unabdingbar für die Aufzucht der Brut.
Schauen wir uns die Honigbiene ein bisschen näher an:
In einem Bienenstock finden wir generell drei unterschiedliche Bienenwesen, die Arbeiterinnen, Drohnen und die Königin. Alle drei sind leicht zu unterscheiden, da sie verschiedene Aufgaben verrichten, der Körperbau sich entsprechend angepasst hat und unterschiedliche Verhaltensmuster haben. In einem Bienenstock leben tausende von Einzelwesen zusammen, d.h. es herrscht eine klare Aufgabenverteilung und Hierarchie.

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